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      Mentaltraining im Fussball: Wie du mentale Stärke auf dem Platz entwickelst

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      Mentaltraining stärkt gezielt deine geistigen Fähigkeiten – wie Konzentration, Selbstvertrauen und den Umgang mit Druck – und macht dadurch den entscheidenden Unterschied auf dem Fussballplatz. Es ist kein angeborenes Talent, sondern eine Fähigkeit, die sich wie ein Muskel trainieren lässt, um konstant starke Leistungen zu erbringen.

      Was ist Mentaltraining?

      Beim Mentaltraining geht es darum, die geistigen Fähigkeiten zu stärken, die für den sportlichen Erfolg oder den Erfolg in anderen Bereichen zuständig sind. Mentaltraining kann in den verschiedensten Lebenslagen vorteilhaft sein. 

      Egal, ob eine sportliche Herausforderung, ein Wettkampf, im Privatleben oder auf der Arbeit – Menschen, die eine gut trainierte Psyche besitzen, sind konzentrierter, haben ein ausgeprägtes Selbstvertrauen, können sich motivieren, nicht aufzugeben und gehen konstruktiv mit Druck und Fehlern um. So sind sie auch in der Lage, bessere Leistungen zu erbringen. 

      Mentale Stärke ist keine angeborene Charaktereigenschaft – ganz im Gegenteil: Sie lässt sich wie ein Muskel trainieren und hilft dabei seine Ziele zu erreichen. In diesem Artikel sprechen wir über die mentale Stärke im Fussball und warum sie den Unterschied zwischen guter und herausragender Leistung ausmacht.

      Wie funktioniert Mentaltraining im Fussball?

      Im Fussball wird Mentaltraining genutzt, um gezielt Denk- und Verhaltensmuster zu entwickeln, die die Leistung auf dem Platz verbessern. Nicht nur auf dem Platz müssen die Sportler*innen schnell sein, sondern auch im Kopf. 

      Ein Fussballspiel ist schnell und komplex: Es geht darum, geistig schnell handeln zu können und gleichzeitig flexibel und kreativ zu sein. Parallel dazu muss die gesamte Mannschaft eine geschlossene Einheit bilden und sich gegenseitig aufeinander verlassen können. Um diese Fähigkeiten zu trainieren, sind diverse Übungen im Mentaltraining von grossem Nutzen:

      • Visualisierungen
      • Atemtechniken
      • Routinen 
      • Setzen klarer Ziele
      • etc. 

      Hier soll gelernt werden, wie mit mentalem Druck umgegangen werden kann und gleichzeitig der Fokus während des Spiels bestehen bleibt, um auch in kritischen Situationen Bestleistungen erzielen zu können.

      Lesen Sie auch folgende Artikel:

      Hilft Mentaltraining, die Leistung zu verbessern?

      Diese Frage kann mit einem klaren „Ja“ beantwortet werden. Studien zeigen, dass ein regelmässiges Training der mentalen Stärke dazu beiträgt, dass konstante Leistungen erbracht werden können – besonders wenn der Druck hoch ist. Häufig wird auch von Spieler*innen berichtet, dass sie selbstbewusster, konzentrierter und emotional stabil sind – was letzten Endes auch entscheidend für das jeweilige Ziel sein kann. 

      Wobei kann es helfen? 

      Mentaltraining kann Fussballern helfen:

      • Angst vor Fehlern zu reduzieren
      • Selbstvertrauen zu stärken
      • die Konzentration sowie die physische Leistung über 90 Minuten zu halten
      • nach Niederlagen schneller mental wieder aufzustehen
      • ihre persönliche Entwicklung voranzutreiben
      • den nächsten Schritt zum Fussballprofi zu gehen
      • nach Verletzungen mental gestärkt zurück zu kommen

      Für wen eignet sich Mentaltraining im Fussball?

      Mentale Stärke auszubauen ist grundsätzlich etwas, was jeder Mensch für seinen Vorteil nutzen kann. Im Berufs- oder Privatalltag ist es hilfreich und zielführend, als Leistungssportler essenziell. Im Profifussball gilt: Diesen Sport spielt man nicht nur mit den Füssen. Das Spiel beginnt wortwörtlich im Kopf der Spieler*innen. Für alle, die Fussball also auf Profiebene spielen möchten, ist das Mentaltraining ein unverzichtbarer Bestandteil des Erfolges. Das gilt beispielsweise für: 

      • Talente, die den Sprung in den Profifussball schaffen wollen
      • erfahrene Spieler, die mental konstant auftreten wollen
      • Fussballprofis, die den Sprung in eine höhere Liga schaffen wollen
      • Trainer, die mit ihrer Mannschaft auch psychologisch stark sein möchten
      • Hobbyspieler, die persönlich wachsen und ihr fussballerisches Potenzial entfalten wollen

      Ist Mentaltraining dasselbe wie Sportpsychologie?

      Das Mentaltraining ist ein Teil der Sportpsychologie. In der Sportpsychologie werden das menschliche Erleben und das Verhalten von Menschen in Bezug zu Sport und Bewegung untersucht, während sich das mentale Training darauf fokussiert, die psychischen Fertigkeiten, die essenziell für eine sportliche Leistung sind, zu verbessern. 

      Dazu zählen unter anderem Fähigkeiten wie die Konzentration, Selbstvertrauen oder die Belastbarkeit. Es ist also der „praktische Teil“, in dem klare Übungen und Routinen entwickelt werden, welche die Spieler*innen anwenden können. 

      Die 5 besten mentalen Übungen für Fussballspieler

      1. Mantra-Technik: Suche dir einen kurzen Satz wie: „I can do it.“, oder „Ich bin stark.“ Wiederhole diese Satz in stressigen Momenten. Das führt dazu, dass dein Gehirn daran glaubt, was du ihm oft genug sagst. Es  stärkt deinen Fokus und Selbstvertrauen. Im 1:1 Coaching werden solche Sätze gezielt zusammen entwickelt. 
      2. Nicht-Ich-Technik: Stelle dir die Frage: „Wie würde mein Idol handeln?“ Versetze dich in diese Person – und verhalte dich entsprechend. Das verleiht dir mentale Stärke und Klarheit.
      3. Herausforderungen annehmen: Challenges sind normal – entscheide dich ganz bewusst dafür, sie anzunehmen. Denk nicht: „Warum ich?“ – sondern: „Auf geht’s –  ich wachse daran.“
      4. Visualisierung: Stell dir deine gewünschte Bewegung oder einen gewünschten Ablauf im Kopf vor – präzise, ruhig, fokussiert. So trainierst du deine Technik, auch ohne den Ball. Das Gehirn speichert deine Visualisierung für dich mit.
      5. Leistungsbremsen und Beschleuniger: Was gibt dir ein unsicheres Gefühl? Was motiviert dich? Erkenne deine mentalen Blockaden – und deine Booster. Nur wer das für sich herausfindet, kann gezielt mental stark werden.

      Dies sind ein paar einfache Übungen, welche selbst umgesetzt werden können. Das Sportmentalcoaching geht dabei weiter: Im Erstgespräch wird in Zusammenarbeit zwischen Coach und Sportler und auf Basis einer ausführlichen Anamnese und der Ziele der Athleten, eine Coaching Strategie entwickelt.

      Die Sportler werden über mehrere Monate oder auch Jahre (Spitzensportler) begleitet. Dabei wird immer wieder die Zielerreichung überprüft und die Massnahmen und Techniken werden angepasst.

      Wann ist mentales Training besonders sinnvoll?

      Mentales Training ist besonders im Kontext des Leistungssports unverzichtbar. Es unterstützt da, wo man an seine Grenzen kommt, sich mental blockiert fühlt und sich nicht motivieren kann, eine neue Herausforderung anzunehmen. 

      Das kann gerade nach Verletzungen oder anderen Krisen, die den Fussball beeinträchtigen, eine wertvolle Stütze sein. Mentales Training unterstützt dabei, das Vertrauen in die eigene Fähigkeit zurückzugewinnen. Es unterstützt dabei die letzten 10% in einem Sportler herauszuholen. 

      Wie lässt sich der mentale Bereich trainieren, ohne den Ball zu brauchen?

      Das Mentaltraining basiert auf verschiedenen Übungen, die man „nur mit sich selbst“ durchführt. Dazu gehören verschiedene Techniken, wie die Visualisierung, Zielsetzung, Atemtechniken, Routinen Ausbau und auch Selbstgespräche. 

      1. Visualisierung: Stell dir vor dem Spiel in allen Details vor, wie du ein Tor schiesst oder eine entscheidende Szene meisterst. Das Gehirn trainiert so reale Abläufe. Denn: Dein Gehirn kann nicht unterscheiden zwischen Vorstellung und Realität.
      2. Zielsetzung: Setze dir smarte, erreichbare Ziele vor jedem Spiel oder jeder Woche. Das steigert Fokus und Motivation. Was ist ein smartes Ziel?S = Spezifisch
        M = Messbar
        A = Attraktiv
        R = Releant
        T = Terminiert
      3. Atemtechniken: Tiefe, kontrollierte Atmung hilft, den mentalen Druck zu senken, Körper und Geist zu entspannen und präsent zu bleiben.
      4. Routinen etablieren: Wiederkehrende Abläufe vor dem Spiel geben Sicherheit, Selbstbewusstsein, Fokus und ein starkes Mindset.
      5. Selbstgespräche üben: Positiv mit sich selbst sprechen hilft, das Selbstvertrauen auch in schwierigen Phasen zu erhalten.

      Fazit

      Mentale Stärke ist trainierbar – wie es auch die Muskeln sind. Wer im Fussball, oder auch jedem anderen Leistungsport, erfolgreich sein möchte, kommt um eine gut trainierte Psyche nicht drumherum. Die mentale Ebene entscheidet über konstante Leistung, Überwindung von Herausforderungen und das Vertrauen ins eigene Potenzial. 

      Je früher man mit dem mentalen Training beginnt, desto besser: Es baut Spannung ab und man lernt, sich seiner Stärken bewusst zu sein und konstruktiv mit Fehlern und Schwächen umzugehen. Bei Verletzungen unterstützt es den Heilungsverlauf und hilft im Allgemeinen, die eigenen Ziele zu definieren und diese auch zu erreichen. 

      FAQs

      Wie oft sollte man Mentaltraining machen?

      Ideal ist es, mentale Übungen in die wöchentliche Trainingsroutine zu integrieren – mindestens 2-3x pro Woche, idealerweise aber täglich.

      Gibt es kostenlose Angebote?

      Bei bei MyMentalCoach bieten wir dir ein kostenloses Beratungsgespräch an. Melde dich gerne bei uns für einen persönlichen Austausch! Das Erstgespräch kann vor Ort, per Telefon oder Online stattfinden.

      Kann Mentaltraining bei Kindern helfen?

      Ja. Besonders in der Jugend ist die mentale Entwicklung entscheidend für langfristigen Erfolg. Auch das Selbstvertrauen wird durch frühzeitiges Mentaltraining stark gefördert.

      Arbeitet man alleine oder in der Mannschaft daran?

      Beides ist möglich, um das Beste aus der Karriere herauszuholen. Viele Fussballer arbeiten individuell mit Unterstützung durch einen persönlichen Coach. Gleichzeitig können Teams auch gemeinsam mit einem Mentaltrainer ihre mentale Stärke ausbauen.

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      Nadine Ballmer

      Beitrag von

      Nadine Ballmer

      Nadine Ballmer ist die Gründerin und CEO von HypnoBirthing Schweiz und hat die Geburtsvorbereitung in der Schweiz revolutioniert. Mit über 14 Jahren Erfahrung und einer beeindruckenden Ausbildung als Mentaltrainerin, Hypnoseinstruktorin NGH sowie diversen Weiterbildungen in EMDR, NLP, Schmerzmanagement, Sportmentaltraining und provokativer Therapie, widmet sie sich der Mission, Frauen eine Geburt ohne Angst und mit reduzierten Schmerzen zu ermöglichen. Seit 2009 hat Nadine Ballmer mit ihrem Team unzähligen Familien geholfen, sich auf eine positive Geburtserfahrung einzustimmen. Mit ihrem Unternehmen MentalMed Group GmbH unterstützt sie zudem Frauen und Paare mit unerfülltem Kinderwunsch sowie Athleten im Sport- und Leistungsbereich und bildet in ihren Seminaren MentaltrainerInnen aus. Sie ist Mutter von Zwillingen und einem Jungen, passionierte Halbmarathon-Läuferin und lebt in Zürich.