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Schweiz




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      Mentaltraining Schiessen

      Du hast deine Technik trainiert. Du kennst deinen Bewegungsablauf. Du weisst, wie sich ein guter Schuss anfühlt. Und trotzdem passiert im Wettkampf etwas anderes als im Training.

      Plötzlich wird der Puls zum Thema. Du denkst zu viel über den nächsten Schuss nach. Ein schlechter Treffer geht dir nicht mehr aus dem Kopf. Du willst es beim nächsten besonders gut machen – und genau dadurch wird der Ablauf weniger selbstverständlich.

      Im Schiesssport entscheidet nicht nur, was du technisch kannst. Sondern ob du es genau dann abrufen kannst, wenn es zählt.

      Hier setzt Mentaltraining im Schiessen an. Nicht indem du lernst, einfach «positiv zu denken». Sondern indem du deinen mentalen Zustand und die innere Ruhe gezielt beeinflussen kannst: deine Aufmerksamkeit, deine Aktivierung, deinen inneren Dialog und deinen Umgang mit Druck, Nervosität und Fehlern.

      Der perfekte Schuss lässt sich nicht erzwingen. Aber du kannst die mentalen Voraussetzungen dafür trainieren.


      Warum Mentaltraining im Schiesssport?

      Schiessen verlangt etwas Besonderes: maximale Präzision bei gleichzeitig hoher innerer Ruhe. Technik, Körperhaltung, Atmung, Zielbild und Bewegungsablauf müssen zusammenspielen. Gleichzeitig darf der Kopf den automatisierten Ablauf nicht permanent kontrollieren.

      Genau hier beginnt für viele Sportschützinnen und Sportschützen die mentale Herausforderung. Im Training funktioniert der Ablauf. Im Wettkampf tauchen plötzlich Gedanken auf:

      Jetzt muss ich treffen.

      Der war schlecht.

      Ich darf mir keinen Fehler mehr erlauben.

      Nur noch zwei Schüsse.

      Wenn ich jetzt eine Zehn schiesse …

      Und plötzlich wird aus einem vertrauten Bewegungsablauf eine Aufgabe, die bewusst gesteuert werden soll.

      Je mehr du versuchst, Präzision zu erzwingen, desto schwieriger kann es werden, genau die Leistung abzurufen, die du längst beherrschst.

      Mentaltraining hilft dir, diesen Kreislauf zu unterbrechen.

      Was macht man beim Mentaltraining im Schiessen?

      Mentaltraining bedeutet nicht, Schwierigkeiten schönzureden oder sich permanent einzureden, dass alles leicht sei. Es geht darum, deinen mentalen Zustand gezielt beeinflussen zu können.

      Du lernst, deine Aufmerksamkeit zu steuern, hilfreiche Gedanken abzurufen, körperliche Aktivierung zu regulieren und nach einem schlechten Schuss schneller wieder in deinen eigenen Ablauf zurückzufinden.

      So wird aus:

      «Hoffentlich funktioniert es heute.»

      zunehmend:

      «Ich weiss, was ich tun kann, wenn es schwierig wird.»

      Je nach Ausgangslage arbeiten wir beispielsweise an:

      ✔ Konzentration und Fokus im Wettkampf

      ✔ Umgang mit Nervosität und Leistungsdruck

      ✔ mentaler Wettkampfvorbereitung

      ✔ Visualisierung des Bewegungsablaufs

      ✔ persönlichen Routinen und Ritualen

      ✔ Regulation von Aktivierung und Anspannung

      ✔ hilfreichen Selbstgesprächen

      ✔ mentalen Ankern für Fokus und Sicherheit

      ✔ Umgang mit einzelnen schlechten Schüssen

      ✔ schnellerem mentalem Reset zwischen zwei Schüssen

      ✔ Selbstvertrauen in den eigenen Ablauf

      ✔ dem Abrufen der eigenen Leistung im entscheidenden Moment


      Der nächste Schuss beginnt bei null

      Ein schlechter Schuss ist passiert. Mental entscheidend ist, wie lange er weiterwirkt.

      Bleibst du innerlich beim letzten Treffer hängen, verändert sich häufig bereits der nächste Ablauf. Vielleicht analysierst du. Vielleicht korrigierst du zu viel. Vielleicht willst du den verlorenen Punkt sofort wieder gutmachen. Genau dadurch kann ein einzelner Fehler mehrere weitere beeinflussen.

      Im Mentaltraining entwickeln wir deshalb individuelle Reset-Strategien: Wie beendest du den letzten Schuss mental? Worauf richtest du deine Aufmerksamkeit jetzt? Welche Gedanken helfen – und welche stören?

      Der letzte Schuss lässt sich nicht mehr verändern. Der nächste schon.


      Konzentration im Schiesssport: Fokus auf das, was jetzt zählt

      Konzentration bedeutet beim Schiessen nicht, über einen ganzen Wettkampf maximal angespannt zu sein. Im Gegenteil. Entscheidend ist, die Aufmerksamkeit im richtigen Moment auf die relevanten Reize richten zu können – und zwischen diesen Momenten auch wieder loszulassen.

      Was ausserhalb passiert, soll in den Hintergrund treten. Das Ergebnis soll nicht den Bewegungsablauf übernehmen. Gedanken an Rang, Punkte oder den nächsten Schuss sollen dich nicht aus deiner Routine bringen. Mentaltraining kann helfen, einen persönlichen Fokus zu entwickeln, der unter Wettkampfbedingungen stabil bleibt.

      Nicht:

      «Ich darf mich nicht ablenken lassen.»

      Sondern:

      «Ich weiss, worauf ich meine Aufmerksamkeit richte.»


      Nervosität vor dem Wettkampf

      Nervosität ist nicht grundsätzlich schlecht. Ein gewisses Aktivierungsniveau kann Aufmerksamkeit und Leistungsbereitschaft sogar unterstützen. Problematisch wird es, wenn die Aktivierung so hoch wird, dass sie deinen Bewegungsablauf, deine Konzentration oder deine Entscheidungsfähigkeit beeinflusst.

      Deshalb geht es im Mentaltraining nicht darum, vor einem Wettkampf vollkommen ruhig zu sein. Es geht darum, dein persönliches optimales Aktivierungsniveau zu finden und beeinflussen zu können. Dabei können beispielsweise Atemtechniken, mentale Anker, Visualisierung, Aufmerksamkeitssteuerung und individuelle Routinen eingesetzt werden.

      Das Ziel ist nicht: Ich bin überhaupt nicht nervös.

      Sondern: Ich kann auch dann schiessen, wenn ich nervös bin.


      Mentale Wettkampfvorbereitung

      Ein Wettkampf beginnt mental nicht erst mit dem ersten Schuss. Eine gute mentale Vorbereitung schafft Orientierung und reduziert unnötige Entscheidungen in einer Situation, in der du deine Aufmerksamkeit für deine Leistung brauchst. Gemeinsam entwickeln wir deshalb eine Wettkampfroutine, die zu dir und deiner Disziplin passt.

      Dazu können gehören:

      ✔ mentale Vorbereitung vor dem Wettkampftag

      ✔ Visualisierung von Bewegungsabläufen und Wettkampfsituationen

      ✔ persönliche Anker

      ✔ Aktivierungs- und Atemtechniken

      ✔ klare Fokus-Cues

      ✔ Umgang mit Ablenkungen

      ✔ Reset-Routine nach einem schlechten Schuss

      ✔ Strategie für entscheidende Wettkampfphasen

      Das Ziel ist nicht, jeden möglichen Verlauf kontrollieren zu können. Das Ziel ist zu wissen, was du tun kannst, wenn es anders läuft als geplant.


      Unsere Angebote

      Mental Performance Analyse

      Wenn du wissen möchtest, was dich aktuell mental begrenzt

      Du trainierst viel, kannst deine Leistung im Wettkampf aber nicht zuverlässig abrufen? Oder du hast ein konkretes Thema wie Nervosität, Konzentrationsprobleme oder eine mentale Blockade? In der Mental Performance Analyse schauen wir gezielt auf deine aktuelle Situation und entwickeln erste konkrete Ansatzpunkte.

      1 × 60 Minuten

      CHF 195.–

      Persönlich in Zürich oder online.


      Mental Performance Schiessen

      Mentale Stärke systematisch trainieren

      Für Sportschützinnen und Sportschützen, die ein konkretes mentales Thema bearbeiten oder ihre mentale Leistungsfähigkeit gezielt weiterentwickeln möchten.

      Das Programm beinhaltet

      ✔ Persönliches Mentalprofil

      ✔ Analyse deiner individuellen Wettkampf- und Leistungsmuster

      ✔ Konzentration und Aufmerksamkeitssteuerung

      ✔ Umgang mit Nervosität und Leistungsdruck

      ✔ Visualisierung

      ✔ mentale Wettkampfvorbereitung

      ✔ persönliche Fokus- und Aktivierungsroutinen

      ✔ mentale Anker

      ✔ Reset-Strategien nach Fehlern

      ✔ Arbeit an Selbstvertrauen und innerem Dialog

      ✔ Transferaufgaben für Training und Wettkampf

      Ablauf

      • 5 individuelle Mentaltrainings à 60 Minuten
      • persönlich in Zürich oder online
      • individuelle Begleitung über mehrere Wochen

      CHF 950.–


      Für wen eignet sich Mentaltraining im Schiesssport?

      Mentaltraining eignet sich für Sportschützinnen und Sportschützen unterschiedlicher Leistungsstufen – vom ambitionierten Nachwuchs- und Vereinssport bis zum Leistungs- und Spitzensport. Besonders sinnvoll kann es sein, wenn du technisch gut trainiert bist, deine Leistung im Wettkampf aber nicht konstant abrufen kannst.

      Oder wenn du merkst:

      ✔ Im Training schiesse ich besser als im Wettkampf.

      ✔ Vor Wettkämpfen werde ich zu nervös.

      ✔ Ein schlechter Schuss beschäftigt mich zu lange.

      ✔ Ich beginne während des Wettkampfs zu viel zu denken.

      ✔ In entscheidenden Momenten verändert sich mein Ablauf.

      ✔ Ich beschäftige mich zu stark mit Punkten, Resultaten oder Ranglisten.

      ✔ Ich verliere durch Ablenkungen meinen Fokus.

      ✔ Ich möchte meine mentale Stärke genauso systematisch trainieren wie meine Technik.


      Warum MyMentalCoach?

      Mentaltraining im Sport ist mehr als ein paar Konzentrationsübungen vor dem Wettkampf. Seit 2011 beschäftigen wir uns bei MyMentalCoach mit der Frage, wie Menschen ihre mentalen Fähigkeiten gezielt trainieren und auch unter Druck auf ihre Leistung zugreifen können. Unsere Arbeit verbindet Mentaltraining, Coaching, Hypnose und weitere psychologisch fundierte Methoden. Dabei arbeiten wir nicht mit einem Standardprogramm, sondern mit der einzelnen Sportlerin oder dem einzelnen Sportler und der konkreten Situation.

      Gerade in einer Präzisionssportart ist das entscheidend. Denn nicht jede Nervosität hat dieselbe Ursache. Nicht jede Konzentrationsschwierigkeit braucht dieselbe Technik. Und nicht jede mentale Blockade lässt sich mit einer Atemübung lösen.

      Wir suchen nicht nach der Methode, die bei allen funktionieren soll. Sondern nach der Strategie, die dir hilft, wenn es darauf ankommt.


      Du möchtest Sportlerinnen und Sportler selbst mental begleiten?

      Du möchtest nicht nur deine eigene mentale Leistung verbessern, sondern Mentaltraining professionell einsetzen?

      In unserer Ausbildung zur Mentaltrainerin / zum Mentaltrainer lernst du fundierte Methoden aus Mentaltraining, Coaching, Hypnose und weiteren Verfahren und kannst diese gezielt im Sport einsetzen.


      Häufige Fragen zum Mentaltraining im Schiessen

      Wie wichtig ist mentale Stärke im Schiesssport?

      Technik, Training und körperliche Voraussetzungen bilden die Grundlage. Im Wettkampf kommt jedoch eine weitere Fähigkeit hinzu: die eigene Leistung unter Druck zuverlässig abrufen zu können. Gerade im Präzisionssport können Gedanken, Nervosität, Ablenkungen oder der Umgang mit einem einzelnen Fehler den weiteren Wettkampf beeinflussen. Mentale Stärke hilft dabei, die Aufmerksamkeit immer wieder auf die aktuelle Aufgabe zurückzuführen.

      Was macht man beim Mentaltraining für Sportschützen?

      Das hängt von der individuellen Situation ab. Typische Themen sind Konzentration, Nervosität, Leistungsdruck, mentale Wettkampfvorbereitung, Visualisierung, Selbstvertrauen und der Umgang mit Fehlern. Gemeinsam entwickeln wir konkrete Strategien und Routinen, die anschliessend im Schiesstraining und Wettkampf eingesetzt werden können.

      Für welche Disziplinen eignet sich Mentaltraining im Schiesssport?

      Die mentalen Grundprinzipien lassen sich auf unterschiedliche Disziplinen übertragen – beispielsweise Luftgewehr, Kleinkaliber, Sportpistole oder Luftpistole. Die konkrete mentale Arbeit wird dabei an deine Disziplin angepasst. Wettkampfzeit, Bewegungsablauf, Rhythmus und Belastung unterscheiden sich – entsprechend sollte auch das Mentaltraining individuell darauf abgestimmt sein.

      Kann Mentaltraining gegen Nervosität beim Schiessen helfen?

      Ja. Das Ziel ist allerdings nicht zwingend, Nervosität vollständig auszuschalten. Im Mentaltraining lernst du, deine Aktivierung wahrzunehmen und gezielt zu beeinflussen. So kann Nervosität vorhanden sein, ohne deinen Fokus oder deinen Bewegungsablauf zu bestimmen.

      Wie kann ich mich beim Schiessen besser konzentrieren?

      Konzentration lässt sich trainieren. Entscheidend ist dabei nicht, permanent hochkonzentriert zu sein, sondern die Aufmerksamkeit zum richtigen Zeitpunkt auf die relevanten Reize richten zu können. Im Mentaltraining entwickeln wir dafür individuelle Fokusstrategien, Routinen und mentale Übungen.

      Hilft Visualisierung beim Schiessen?

      Visualisierung kann genutzt werden, um Bewegungsabläufe, Wettkampfsituationen oder persönliche Routinen mental vorzubereiten. Dabei geht es nicht einfach darum, sich einen perfekten Treffer vorzustellen. Entscheidend ist, die für die eigene Leistung relevanten Abläufe möglichst präzise mental zu aktivieren und die Visualisierung sinnvoll mit dem praktischen Training zu verbinden.

      Kann Mentaltraining einen schlechten Schuss verhindern?

      Nein – und das ist auch nicht das Ziel. Fehler gehören zum Sport. Entscheidend ist, wie du darauf reagierst. Mentaltraining kann dir helfen, einen schlechten Schuss schneller abzuschliessen, unnötige Korrekturen zu vermeiden und deine Aufmerksamkeit wieder auf den nächsten Ablauf zu richten.

      Ist Mentaltraining im Schiesssport nur für Leistungssportler sinnvoll?

      Nein. Mentale Fähigkeiten können auf jeder Leistungsstufe trainiert werden. Mentaltraining eignet sich für ambitionierte Freizeit- und Vereinsschützen ebenso wie für Nachwuchs-, Leistungs- und Spitzensportler – insbesondere dann, wenn du deine Leistung unter Wettkampfbedingungen zuverlässiger abrufen möchtest.

      Findet das Mentaltraining auch online statt?

      Ja. Mentaltraining eignet sich sehr gut für die Online-Begleitung. Gespräche, Visualisierung, Hypnose, mentale Wettkampfvorbereitung und die Entwicklung individueller Routinen können ortsunabhängig durchgeführt und anschliessend direkt ins eigene Schiesstraining übertragen werden.

      Was ist der Unterschied zwischen Mentaltraining und Psychotherapie?

      Mentaltraining richtet sich an psychisch gesunde Sportlerinnen und Sportler und fokussiert auf mentale Fähigkeiten, Leistungsfähigkeit und konkrete sportliche Herausforderungen. Bei psychischen Erkrankungen oder Beschwerden, die eine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung erfordern, ersetzt Mentaltraining keine entsprechende Fachbehandlung.