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      Was ist Sportmentaltraining? Definition, Wirkung und Techniken

      Was ist Sportmentaltraining

      Beim Mentaltraining geht es darum, in schwierigen Situationen gelassen, zielgerichtet und zuversichtlich zu bleiben. Wenn man mental stark ist, können Herausforderungen besser gemeistert werden, ohne sich emotional zu verlieren oder sich von externen Einflüssen ablenken zu lassen.

      Man hat ein grosses Selbstvertrauen und schafft es immer wieder, sich selbst zu motivieren und an sich zu glauben. Und genau darum geht es auch im Sportmentaltraining: Wie kann man neben seiner körperlichen Leistung auch erfolgreich mentale Stärke aufbauen? Wie kann man auch in Extremsituationen dazu in der Lage sein, sein volles Potenzial abzurufen? 

      Sportmentaltraining ist ein gezieltes Training für den Kopf – mentale Prozesse stärken, um die sportliche Leistung zu verbessern. Konzentration, Selbstvertrauen, Motivation, den Umgang mit Druck zu optimieren, um klare Ziele zu erreichen. Egal, ob im Profisport, im Verein oder bei Kindern und Jugendlichen: Sportmentaltraining bringt Sportlerinnen und Sportler mental weiter – und das auf jedem Niveau.

      Was genau ist Sportmentaltraining und wie funktioniert es?

      Im Sportmentaltraining lernen Athlet*innen, wie sie sich auch unter Druck selbst managen können und durch den gezielten Einsatz von verschiedenen Techniken, Ängste und Blockaden auflösen können.

      Im Sportmentaltraining wird die mentale Fähigkeit trainiert, den Fokus zu wahren und Emotionen und Gedanken zu steuern, um im Wettkampf oder Training Bestleistungen zu erzielen. Dabei kommen Übungen wie Visualisierungen oder Atemtechniken zum Einsatz, die den Athleten helfen, ihre innere Stärke zu entwickeln und diese gezielt einzusetzen.

      “Ziel des Sportmentaltrainings ist es, durch die Elimination von Blockaden sowie der Erarbeitung von Erfolgsstrategien die Leistungen zu steigern und in Wettkampfsituationen das volle Potential ausschöpfen zu können.”

      Ist Sportmentaltraining dasselbe wie Sportpsychologie?

      Während in der Sportpsychologie bestimmte Verhaltensweisen von Menschen im sportlichen Kontext untersucht werden, geht es im Sportmentaltraining darum, psychische Fähigkeiten zu trainieren, die essenziell sind, um die sportliche Leistung zu verbessern. 

      Im Sport spielt der Kopf eine sehr grosse Rolle, weshalb das Mentaltraining im Leistungsport schon lange zu den Basics gehört. Sätze wie „der Sieg entscheidet sich im Kopf“ oder „die letzten 10% passieren im Kopf“ kommen nicht von Ungefähr. 

      Das Sportmentaltraining fokussiert sich auf die Etablierung von Fähigkeiten wie Konzentration, Selbstvertrauen und Belastbarkeit. Es ist also ein Teilbereich der Sportpsychologie und der „praktische Teil“, in dem klare Übungen und Routinen entwickelt werden, welche die Spieler*innen anwenden können.

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      Woher kommt der Begriff?

      Aus der Sportpsychologie und dem Leistungssport heraus entwickelte sich der Begriff des Sportmentaltrainings in den 70er-Jahren. Nachdem es sich in diesem Bereich fest etabliert hat, findet es heute Anwendung bei Breiten-, Kinder- und Jugendsportlern ebenso wie im beruflichen Coaching.

      Was kann man mit Sportmentaltraining trainieren?

      Sportler*innen müssen in der Lage sein, auch unter Druck und in Extremsituationen zu performen. Dafür braucht es mentale Stärke und effektive Strategien. Im Sportmentaltraining lernst du also, wie du: 

      • deine Konzentration unter Druck halten kannst
      • besser mit Nervosität, Stress und Erwartungen von aussen (Umfeld, Trainer, Publikum etc.) umgehst
      • deinen Fokus auf Ziele stärkst
      • deine Frustrationstoleranz erhöhst
      • deine Kommunikation mit Trainerinnen und Trainern verbessern kannst
      • deine Fehler schneller abhaken und aus ihnen lernen kannst
      • deine Motivation aufrecht erhältst
      • Visualisierungen gezielt einsetzt
      • positive Anker setzt, die du während dem Wettkampf abrufen kannst
      • eigene Gedanken kontrollieren kannst

      Welche Vorteile hat Sportmentaltraining?

      Sportmentaltraining hat nicht nur Vorteile für Spitzensportler*innen. Auch im Amateur- oder Hobbysportler*innen-Bereich ist eine mentale Stärke unglaublich wichtig, wenn man vorankommen möchte.  Mehr Selbstvertrauen, eine bessere Leistungsfähigkeit (vor allem unter Druck), eine schnellere Regeneration, eine langfristige Zielorientierung und die Fähigkeit, die Motivation und Freude zu halten, werden durch mehr Spass und innere Balance abgerundet.

      Genau diese Fähigkeiten kannst und musst du trainieren wie einen Muskel – sie werden den wenigsten in die Wiege gelegt. Und das Beste: Sie sind nicht nur im sportlichen Kontext von Vorteil, sondern lassen sich auf jede Lebenssituation anwenden. 

      Wer profitiert vom Sportmentaltraining?

      Wie schon erwähnt, ist das Sportmentaltraining nicht nur für Spitzensportler*innen interessant. Auch Nachwuchsathlet*innen und Kinder, Trainer*innen und Teams, Hobbysportler*innen, die sich mental und leistungstechnisch verbessern wollen oder Menschen, die Sportarten mit hoher Komplexität oder intensiver Wettkampfbelastung ausüben, profitieren von diesem mächtigen Instrument. 

      Welche Techniken kommen zum Einsatz?

      Bei MyMentalCoach setzen wir vor allem auf diese Methoden: 

      1. Visualisierungstechniken

      Studien haben gezeigt, dass unser Gehirn nicht zwischen realer Handlung und Vorstellung unterscheidet. Das können wir im Mentaltraining wunderbar nutzen, da wir uns vor unserem inneren Auge, Abläufe immer wieder vorstellen können, ohne diese durchzuführen. 

      2. Mentale Anker

      Mentale Anker werden gesetzt, wenn wir positive Erlebnisse oder Erfolge mit gewissen Abläufen verbinden. Wir können diese bewusst setzen, indem wir einen herbeigeführten Vorgang und eine sehr positive Emotion mit einer bestimmten Reaktion verknüpfen. So können wir ein bestimmtes Gefühl, einen Ablauf oder eine Reaktion quasi auf Knopfdruck wieder abrufen. 

      3. Affirmationen und Suggestionen

      Affirmationen und Suggestionen sind positive Sätze, die uns dabei helfen, uns auf ein bestimmtes Ziel zu konzentrieren. Über regelmässige Wiederholungen festigen wir diese im Unterbewusstsein. 

      4. Blockaden und Ängste auflösen

      Einige Athleten haben auch mit inneren Blockaden oder Ängsten zu kämpfen, die sie daran hindern, ihr volles Potential auszuschöpfen. Es ist essentiell, diese mit gezielten Techniken abzubauen, da es sonst schwierig werden kann, positive Anker, Visualisierungen und mentale Stärke zu etablieren.

      Fazit

      Sportmentaltraining ist ein wichtiges Tool für mehr Leistung, Spass und mentale Stärke im Sport. Wer den Kopf trainiert, verbessert nicht nur seine sportliche Leistung, sondern auch den Umgang mit Druck, Fehlern und Herausforderungen im Sport und im Alltag. Oft entscheidet die mentale Stärke über den Ausgang eines Spiels oder Wettkampfs. Egal ob Kind, Anfänger*in oder Leistungssportler*in – mentale Stärke fördert unsere Fähigkeit über uns selbst hinauszuwachsen. 

      FAQs

      Was sind mentale Sportarten?

      Verschiedene Sportarten, in denen mentale Stärke besonders wichtig ist, sind beispielsweise Golf, Tennis, Schwimmen, Boxen oder auch Schach. Aber auch im Fussball oder anderen Leistungssportarten wie Laufen, Triathlon, Volleyball, Reiten oder Schiessen ist mentale Stärke wichtig. 

      Welche Arten von mentalem Training gibt es?

      Bei MyMentalCoach greifen wir auf Visualisierungstechniken, mentale Anker und Suggestionen zurück. Zudem ist es wichtig, vorab allfällige Blockaden und Ängste abzubauen.

      Welche Probleme kann man damit lösen?

      Du lernst, unter Druck zu performen, kannst besser mit Nervosität umgehen, baust mehr Selbstvertrauen auf und lernst, mit Fehlern umzugehen und diese für dich zu nutzen. 

      Verbessert es die Leistung wirklich?

      Ja, definitiv! Es ist nachgewiesen, dass sich sportliche Leistungen mit einer mental trainierten Psyche verbessern lassen –  besonders in herausfordernden Situationen. Im Spitzensport ist das Sportmentaltraining bekannt dafür, die letzten 10% aus den Athletinnen und Athleten rauszuholen.

      Für wen ist es geeignet?

      Sportmentaltraining ist heute Thema für fast alle Sportlerinnen und Sportler: Kinder, Jugendliche, Hobbysportler bis zu den Profisportlern. 

      Welche Arten von Mentaltraining bietet My Mental Coach an?

      Wir bieten verschiedene Formen von Mentaltraining an – je nach Zielsetzung und Kontext:

      Zusätzlich zu unseren Coachings bieten wir eine Ausbildung zur/zum Mentaltrainer:in an.

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      Nadine Ballmer

      Beitrag von

      Nadine Ballmer

      Nadine Ballmer ist die Gründerin und CEO von HypnoBirthing Schweiz und hat die Geburtsvorbereitung in der Schweiz revolutioniert. Mit über 14 Jahren Erfahrung und einer beeindruckenden Ausbildung als Mentaltrainerin, Hypnoseinstruktorin NGH sowie diversen Weiterbildungen in EMDR, NLP, Schmerzmanagement, Sportmentaltraining und provokativer Therapie, widmet sie sich der Mission, Frauen eine Geburt ohne Angst und mit reduzierten Schmerzen zu ermöglichen. Seit 2009 hat Nadine Ballmer mit ihrem Team unzähligen Familien geholfen, sich auf eine positive Geburtserfahrung einzustimmen. Mit ihrem Unternehmen MentalMed Group GmbH unterstützt sie zudem Frauen und Paare mit unerfülltem Kinderwunsch sowie Athleten im Sport- und Leistungsbereich und bildet in ihren Seminaren MentaltrainerInnen aus. Sie ist Mutter von Zwillingen und einem Jungen, passionierte Halbmarathon-Läuferin und lebt in Zürich.