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      Wie werde ich Mentaltrainer? Schritt-für-Schritt zum Beruf mit Sinn

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      Als Mentaltrainer*in begleitest du deine Klient*innen auf ihrem Weg zu mehr mentaler Stärke, Resilienz und innerer Klarheit. Dabei arbeitest du mit Techniken aus dem Coaching, psychologischen Ansätzen und dem Bereich Mentaltraining.

      Um Mentaltrainer*in zu werden braucht es vor allem Eines: Ein grosses Interesse daran, Menschen zu helfen, ihre mentalen und emotionalen Hürden zu meisten und sie dabei zu unterstützen, ihr volles Potential auszuschöpfen. 

      Die Tätigkeit des Mentaltrainers ist kein anerkannter Beruf und es gibt im europäischen Sprachraum auch keine eidgenössische Diplomierung.

      Daher ist es besonders wichtig, eine fundierte Ausbildung eines seriösen Ausbildungsinstitutes mit erfahrenen Dozenten zu absolvieren. Diese sollten die mentalen Techniken idealerweise über viele Jahre mit eigenen Klienten durchgeführt haben.

      Was ist ein Mentaltrainer?

      Ein Mentalcoach hilft seinen Klient*innen dabei, positive Veränderungen in ihrem Leben hervorzurufen. Sei es privat, im Job oder bei einer sportlichen Herausforderung. Mentaltrainer*innen helfen dabei, mentale, emotionale und kognitive Fähigkeiten zu stärken und dabei das Ziel zu erreichen, Denkblockaden zu lösen, mentale Prozesse bewusst zu steuern und die Lebensqualität der Klientinnen und Klienten zu verbessern  – in jeder Lebenslage. 

      Was macht ein Mentalcoach?

      Im Leistungssport ist mentale Stärke ein Muss. Doch immer mehr wird auch im beruflichen oder privaten Kontext darauf gesetzt. Menschen möchten an ihrer Mental Health arbeiten und lernen, wie sie fokussierter und gelassener durchs Leben gehen können.

      Im Rahmen von Einzel- oder Gruppensitzungen begleiten Mentaltrainer ihre Klient*innen im Coachingprozess. Dabei setzen sie Techniken wie Visualisierungen, Achtsamkeit, Entspannungstechniken, Stressmanagement, Selbstreflexion oder Zielarbeit ein.

      In gemeinsamer Arbeit mit den Klient*innen sollen so mentale Blockaden erkannt und Strategien entwickelt werden, wie die persönlichen, sportlichen oder beruflichen Ziele erreicht werden können.

      Wichtig: Mentaltrainer*innen arbeiten mit gesunden Menschen. Sie unterstützen Menschen dabei, ihre Ziele zu erreichen und stellen einen wichtigen Pfeiler in der Prävention dar. 

      Kann jeder Mentaltrainer werden?

      Theoretisch kann jede*r Mentaltrainer*in werden. Wichtig ist, dass ein Interesse an der menschlichen Psyche besteht und man Menschen auf dem Weg zu ihren eigenen Zielen unterstützen möchte. Eine fundierte Mental Coach Ausbildung ist essentiell, um diesen Weg zu gehen.

      Als Mentaltrainer*in musst du professionell, kompetent und verantwortungsbewusst sein. Erfahrungen in Bereichen wie Psychologie, Sport, Pädagogik oder Coaching sind hilfreich, aber keine Voraussetzung, da die Zielgruppe im Mentalcoaching gesunde Menschen sind. Daher finden sich auch viele Quereinsteiger*innen in diesem Berufsfeld wieder. 

      Welche Voraussetzungen braucht man?

      Schulische Voraussetzungen sind im Beruf des Mentaltrainers keine offiziell vorgegeben. Bei unserer Ausbildung zum Mental Coach erwarten wir allerdings eine abgeschlossene Berufsbildung sowie ein Mindestalter von 24 Jahren. Auch, wenn Vorkenntnisse hilfreich sein können, sind Quereinsteiger*innen immer willkommen.

      Mentaltrainer*innen arbeiten tagtäglich mit Menschen verschiedenster Bereiche zusammen. Ein Interesse am Menschen und dem psychologischen Prozess ist also essentiell. Als Mentalcoach sollte man offen für die persönliche Weiterentwicklung, kommunikationsfähig als auch empathisch sein.

      Natürlich bringt der Beruf des Mentaltrainers es mit sich, dass man bereit dazu ist, sich intensiv mit Coaching-Techniken und mentalem Training auseinanderzusetzen.

      So wirst du Mentaltrainer: Schritt für Schritt

      1. Orientierung und Motivation klären

      Stell deine Motivation für dich klar: Warum willst du Mentaltrainer*in werden? Möchtest du Menschen helfen, ihre Ziele zu erreichen oder deine Kompetenzen im Bereich Mentaltraining für dich selbst erweitern und deine mentale Fitness für dein Berufsleben oder auch dein Privatleben stärken? Kläre für dich, was dich antreibt.

      2. Passende Ausbildung finden

      Achte bei der Auswahl besonders auf folgende Punkte:

      • Inhalte: Was wird vermittelt? Wie viele verschiedene Methoden fliessen in die Ausbildung ein?
      • Praxisanteil: Wie viel wird praktisch gearbeitet und geübt?
      • Abschlusszertifikat oder Diplom: Vergibt das Ausbildungsinstitut ein Zertifikat oder ein Diplom?
      • Erfahrung und Qualifikation der Dozent*innen: Unterrichten mehrere Dozenten und Trainer? Wie viele Jahre Erfahrung haben Sie? Wie viele Coachings haben sie durchgeführt?
      • Transfer in die Praxis: Welche Perspektive gibt dir die Ausbildung? Lernst du wie man ein eigenes Unternehmen aufbaut? Welches die ersten Schritte in die Selbständigkeit sind?

      Mentaltraining Ausbildungen können vor Ort im Präsenzunterricht oder auch Online im Fernlehrgang besucht werden. Achte darauf, dass Weiterbildungen im Fernstudium immer LIVE sind, so dass du aktiv am Unterricht teilnehmen und Fragen stellen kannst. Reine Videokurse sind meist von schlechter Qualität.

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      3. Theoretisches Wissen aneignen

      Dir werden die Grundlagen der Kommunikation, Motivation, Stressbewältigung und Techniken und Methoden des Mentaltrainings vermittelt. So sind bspw. Hypnose, NLP, Visualisierungstechniken und verschiedene Mentaltechniken Teil vieler Ausbildungen. 

      4. Techniken und Methoden üben

      Visualisierungen, Atemtechniken, autosuggestive Methoden, Achtsamkeit und Gesprächsprozesse werden praktisch angeeignet. Du verstehst, wie man gezielt mentale Blockaden erkennt und Klient*innen professionell unterstützen kann. Du übst sogenannte Anamnesegespräche (Erstgespräche mit Klienten) und lernst wie ein Coachingablauf aussehen kann und mit welchen Methoden Menschen ihre Ziele erreichen können.

      5. Erste Coaching-Erfahrung sammeln

      Versuche bereits während der Ausbildung mit Menschen zu üben und deine erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten anzuwenden. Das nimmt dir die Angst vor dem Start und so fällt dir der Schritt in die Selbständigkeit um einiges leichter. 

      Übrigens: Bei unserer Mentaltraining Ausbildung legen wir den Fokus nicht nur auf die Theorie, sondern auch die Praxis: Du lernst nicht nur die Methoden kennen, sondern wir üben bereits während der Ausbildung, wie du die erlernten Techniken und Methoden anwenden kannst. 

      6. Abschluss und Zertifikat oder Diplom erhalten

      Nach erfolgreich absolviertem Lehrgang erhältst du ein Zertifikat oder ein Diplom – oft „zertifizierte*r oder diplomierte*r Mentaltrainer*in“ oder „Mentalcoach“ und kannst als Mentaltrainer*in für Einzelpersonen oder Teams tätig werden.

      7. Beruflich starten oder erweitern

      Ob als selbstständige*r Mentaltrainer*in, in einem Unternehmen, als Trainer*in im Sportbereich oder als Ergänzung zu einem bestehenden Beruf: Der Weg ist vielfältig. Als Mental Coach hast du die Möglichkeit haupt- oder auch nebenberuflich tätig werden.

      Der Schritt in die Selbstständigkeit ist für gewöhnlich einfach, da du keine grosse Investitionen hast und auch einfach mal im Nebenerwerb klein anfangen kannst und damit keine grossen Risiken trägst.

      Wo kann man Mentaltraining lernen?

      Ausbildungen und Fortbildungen im Bereich Mentaltraining werden bei verschiedenen privaten Akademien, Ausbildungsinstituten oder Coaching-Instituten angeboten. Wir bei MyMentalCoach bieten nicht nur Mentaltrainings im Bereich Sport, Business, Stressmanagement usw. an, sondern bilden jährlich auch um die 60 Mentaltrainerinnen und Mentaltrainer aus.

      Unser Ziel ist es, dass du nach der Ausbildung selbstständig und professionell Mentaltrainings anbieten kannst. Dafür geben wir dir Werkzeuge an die Hand, die dir nicht nur beruflich, sondern auch im privaten Kontext eine Stütze sein können.

      Die Mentaltrainer Ausbildung von MyMentalCoach richtet sich an alle, die sich beruflich neu orientieren oder den Job des Mental Coaches neben- oder auch hauptberuflich ausüben möchten. Auch, wenn du einfach nur Interesse an der Thematik hast und wertvolles Wissen aus einer fundierten Ausbildung mitnehmen möchtest, kannst du die Ausbildung bei uns absolvieren. 

      Was ist das Besondere an der Ausbildung?

      Bei MyMentalCoach kombinieren wir die wichtigsten Techniken des Mentaltrainings, dem autogenen Training, der Hypnose und dem NLP – diese Kombination ist genau das, was uns bei anderen Programmen gefehlt hat. Häufig steckt man lange im Ausbildungsprozess und lernt dafür dann verhältnismässig wenig brauchbare Methoden. 

      Neben der Theorie zeichnen wir uns durch die praktische Umsetzung des Gelernten aus. Wir üben und wenden direkt an, damit du im Anschluss auch zeitnah mit deiner Tätigkeit als Mentalcoach starten, oder die Techniken für dich einsetzen kannst.

      Wir vermitteln neben den Methoden auch, wie der Alltag eines Mentaltrainers aussehen kann und beantworten Fragen wie:

      • Wie läuft ein Coachinggespräch genau ab? 
      • Wie legen wir Ziele mit Klient*innen fest? 
      • Wie genau baut man eine eigene Praxis auf?

      Es ist also ein Rundum-Paket, welches den frisch gebackenen Mentaltrainer*innen unserer Ausbildung mit an die Hand gegeben wird. 

      Wie lange dauert die Ausbildung?

      Die Dauer der Ausbildung hängt vom Anbieter ab und kann sich von wenigen Tagen bis hin zu 12 Monate lang ziehen. Bei uns dauert die Ausbildung zum/zur Mentaltrainer*in insgesamt sieben Tage. Darin enthalten sind 56 Lektionen à 50 Minuten in einem Gruppentraining mit maximal 20 Teilnehmenden.

      Durch diese ideale Gruppengrösse garantieren wir, dass einerseits mit vielen verschiedenen Menschen geübt werden und andererseits die Qualität durch die Begrenzung der Teilnehmenden hoch gehalten werden kann.

      Die Ausbildung besteht aus drei Modulen und wird bewusst mit einem Abstand von ein paar Wochen zwischen den Modulen durchgeführt. So kann sich das Erlernte festigen und man kann die Übungen im Alltag anwenden. 

      Was kostet die Ausbildung zum Mentaltrainer?

      Die Kosten liegen je nach Anbieter zwischen 1’500 und 14’000 Schweizer Franken / Euro. Online-Kurse sind oft günstiger, umfassende Lehrgänge mit persönlicher Betreuung und verschiedenen Trainerinnen und Trainern kosten entsprechend mehr. Ein kostenloses Erstgespräch oder ein Info-Abend hilft bei der Wahl.

      Tipp: Melde dich hier zum Infoabend an.

      Bei MyMentalCoach kostet die Ausbildung zum/r Mentaltrainer*in CHF 3’490. Gerne beraten wir dich, wenn du Fragen hast! Wirf auch gerne einen Blick in unsere Infobroschüre (LINK), wenn du mehr erfahren möchtest. 

      Wie sieht der Alltag als Mentaltrainer aus?

      In deinem Alltag führst du viele individuelle Gespräche und begleitest diene Klient*innen entweder in Einzel- oder Gruppensitzungen zu mehr innerer Stärke und zu besserer Leistungsfähigkeit. Du gibst Workshops oder 1:1-Coachings, entwickelst Konzepte, dokumentierst Fortschritte und bildest dich auch fachlich laufend weiter.

      Flexibilität, Einfühlungsvermögen und Selbstreflexion sind wichtige Stichwörter, die dir im Berufsalltag immer wieder begegnen werden. Als Mentalcoach bist du zeitlich flexibel und kannst deinen Arbeitsalltag selbst steuern. Dein Berufsalltag als Mentalcoach spielt in unserer Ausbildung eine grosse Rolle und wird ausführlich besprochen. 

      Was verdient man als Mentaltrainer?

      Je nachdem, ob du in einem Unternehmen angestellt bist, dich mit deiner eigenen Praxis selbstständig machen möchtest oder ob du die Tätigkeit haupt- oder nebenberuflich ausüben möchtest, variiert dein Gehalt natürlich.

      Ebenso erhöht sich mit deiner Erfahrung im Coaching dein Stundensatz. Die meisten Coaches steigen etwas tiefer ein und erhöhen mit den gesammelten Erfahrungen ihren Stundensatz.

      Also Selbstständige*r hängt die Höhe deines Lohnes zudem davon ab, wie viele Stunden du am Tag pro Kund*in berechnen kannst. Coachst du in einem Unternehmen kannst du oft einen höheren Satz ansetzen, als bei einer Privatperson. Auch deine Erfahrung und Qualifikation spielen nachher eine Rolle. 

      Fazit

      Mentaltrainer*in kann jede*r werden, der ein ernsthaftes Interesse daran hat, Menschen zu unterstützen und ihr Wohlbefinden zu fördern. Egal, ob du Neueinsteiger*in bist oder dein Angebot erweitern möchtest – mit einer fundierten Ausbildung zum Mentalcoach wird dir das nötige Fachwissen vermittelt, um praktische Techniken und Übungen mit deinen Klient*innen durchzuführen und diese auf dem Weg zu einem besseren Umgang mit mentalen und emotionalen Herausforderungen zu begleiten. 

      Gerade mit Hinblick auf den Wandel der Gesellschaft wird das Thema Mental Health immer grösser und wichtiger. Da Mentaltraining auch darauf abzielt, ist es schon längst nicht mehr nur noch im Spitzensport von Bedeutung, sondern auch für Privatpersonen und in Unternehmen und Teams. Die Bedeutung des Mentaltrainings wächst – und mit ihr die Bedeutung des Berufsfeldes.  

      FAQs

      Ist Mentaltrainer ein anerkannter Beruf?

      Nein, die Bezeichnung des Mentaltrainers ist rechtlich nicht geschützt. Umso bedeutsamer ist eine fundierte Ausbildung mit zertifiziertem Abschluss und einem Diplom.

      Brauche ich Vorkenntnisse?

      Nein, brauchst du nicht. Es gibt viele Quereinsteiger*innen in diesem Bereich. Es ist hilfreich Vorkenntnisse mitzubringen, aber die Mehrzahl der Anbieter setzt keine formalen Voraussetzungen voraus. 

      Kann ich das nebenberuflich machen?

      Absolut! So wie auch viele andere Berufe, kannst du die Tätigkeit als Mentaltrainer*in nebenberuflich starten und sie später bei Bedarf ausbauen. 

      Was ist der Unterschied zu einem Psychotherapeuten?

      Mentaltrainer*innen arbeiten nicht therapeutisch, sondern begleitend und beratend. Sie arbeiten ausschliesslich mit gesunden Menschen. Für psychische Problemen ist die Psychotherapie und/oder die Psychiatrie zuständig.

      Gibt es Spezialisierungen?

      Ja, gibt es. Du kannst dich auf die verschiedenen Felder des Mentaltraining fokussieren: etwa im Bereich Motivation, Schule/Studium, Business oder Sport. 

      Welche Arten von Mentaltraining bietet My Mental Coach an?

      Wir bieten verschiedene Formen von Mentaltraining an – je nach Zielsetzung und Kontext:

      Zusätzlich zu unseren Coachings bieten wir eine Ausbildung zur/zum Mentaltrainer:in an.

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      Nadine Ballmer

      Beitrag von

      Nadine Ballmer

      Nadine Ballmer ist die Gründerin und CEO von HypnoBirthing Schweiz und hat die Geburtsvorbereitung in der Schweiz revolutioniert. Mit über 14 Jahren Erfahrung und einer beeindruckenden Ausbildung als Mentaltrainerin, Hypnoseinstruktorin NGH sowie diversen Weiterbildungen in EMDR, NLP, Schmerzmanagement, Sportmentaltraining und provokativer Therapie, widmet sie sich der Mission, Frauen eine Geburt ohne Angst und mit reduzierten Schmerzen zu ermöglichen. Seit 2009 hat Nadine Ballmer mit ihrem Team unzähligen Familien geholfen, sich auf eine positive Geburtserfahrung einzustimmen. Mit ihrem Unternehmen MentalMed Group GmbH unterstützt sie zudem Frauen und Paare mit unerfülltem Kinderwunsch sowie Athleten im Sport- und Leistungsbereich und bildet in ihren Seminaren MentaltrainerInnen aus. Sie ist Mutter von Zwillingen und einem Jungen, passionierte Halbmarathon-Läuferin und lebt in Zürich.